Land aus Glas, Alessandro Baricco

Montag, 25. April 2011



In einer imaginären Welt versucht Mr. Rail eine 200km lange, schnurgerade Eisenbahnlinie zu erschaffen und hat nicht das Geld. Dafür aber eine Glasfabrik, die das dünnste Glas herstellt und einen Architekten anzieht, der einen Glaspalast bauen will. Ebenfalls vom Unglück verfolgt. Und Pekisch lebt in dieser Stadt, der Mann, der wohl als einziger ein menschliches Orchester aus Tönen dirigieren kann. Wunderschöne Geschichten, sehr viele einzelne Schicksale, jede irgendwie verknüpft mit dieser Stadt, die es so eigentlich gar nicht gibt.
Eines von Bariccos besseren Büchern in seinem einzigartigen Stil.

Es ist, als trügen wie einen alten Erzähler in uns, der uns die ganze Zeit eine nie vollendete Geschichte erzählt, die mit etlichen Details angereichert ist. Er erzählt, er hört nie auf damit, und das ist das Leben. (S. 128)




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